MINT-EC Gymnasium in Bensberg

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Kommunikation

Man kann nicht nicht kommunizieren (Paul Watzlawick)

Das bekannte Zitat des Kommunikationswissenschaftlers zeigt direkt das Wesentliche auf: An einer Schule wird ständig kommuniziert – bewusst und unbewusst. Beide Aspekte sollten allerdings jedem Mitglied der Schulgemeinschaft bewusst sein, um Missverständnissen oder gar Konflikten vorzubeugen.
Kommuniziert wird auch am Otto-Hahn-Gymnasium auf verschiedenen Ebenen: Kom·mu·ni·ka·ti·on /Kommunikatión/ Substantiv, feminin [die] Verständigung durch die Verwendung von Zeichen und Sprache "sprachliche, nonverbale Kommunikation". Kommunizieren bedeutet das Austauschen von Informationen und ist somit eine grundlegende Notwendigkeit des menschlichen Lebens. Die Kommunikation besteht nicht nur aus sachbezogener Information. Vielmehr laufen etwa zwei Drittel des Austausches in einem Gespräch über den visuellen oder akustischen Kanal in Form von Gesten, Körperhaltung, Mimik, Betonung und Sprachmelodie ab. Menschen sind in ihrer Kommunikation nicht neutral sondern emotional. Jede Information ist gleichzeitig mit einer Vielzahl von Erinnerungen, Erfahrungen, Gefühlen und Werten verbunden und wird vor diesem Hintergrund weitergegeben. Diese persönlichen Filter bestimmen auch, wie Informationen aufgenommen werden, wie man denkt und wie man handelt. Das System Schule mit all seinen Mitgliedern bietet einen großen „Spielraum“ für verschiedenste Kommunikationsanlässe. Sprache schafft Wirklichkeit und prägt Beziehungen. Diese Tatsache sollte allen Mitgliedern der Schulgemeinde bewusst sein, und zwar in allen möglichen Bereichen der Kommunikation.

Funktion der Kommunikation - Kommunikationsregeln in der Schule

  • Den anderen ausreden lassen
  • Den Gesprächspartner ansehen
  • Auf das Gegenüber eingehen
  • Den Anderen nicht abwerten
  • Einen freundlichen und angemessenen Umgangston verwenden
  • Eine sachliche Argumentation führen
  • Ruhig bleiben
  • Eine positive Atmosphäre ermöglichen
  • Kommunikationsbereitschaft signalisieren
  • Aktiv zuhören
  • Das Gegenüber akzeptieren
  • Eigene Zielsetzungen überprüfen
  • Gefühle und Bedürfnisse mitteilen
  • Die (mögliche) Existenz von Konflikten akzeptieren
  • Die Rollen beachten
  • Mimik und Gestik während der Kommunikation beachten
  • Eine konstruktive Rückmeldung geben
  • Eventuell Lob und Anerkennung äußern oder signalisieren

The medium is the message (Mc Luhan)

Die E-Mail

Neben der direkten Kommunikation ist die E-Mail das meist verwendete Kommunikationsmedium an unserer Schule. Der Austausch über dieses Medium erfordert von allen Beteiligten Wertschätzung, Respekt und Verantwortung.
Eine Mail ist schnell geschrieben und gerade in einer Konfliktsituation sollte sich der Schreiber die Zeit nehmen und seine Worte mit Bedacht wählen, damit der Empfänger nicht überrumpelt wird und es zu keiner unangebrachten Antwort und gegebenenfalls zu einem größeren Missverständnis kommt. E-Mails werden nicht nur zwischen Eltern und Lehrern geschrieben, sondern auch zwischen Schülern und Lehrern. Oftmals melden sich Eltern bei den Pädagogen um Gesprächstermine zu vereinbaren oder andere Aspekte bezüglich ihrer Kinder zu erfragen. Die Lehrer werden diese Mails gewissenhaft und zeitnah beantworten, was aber nicht zwingend noch am selben Tag erfolgen muss. Mails zwischen Lehrern und Schülern werden vor allem für die unterrichtliche Arbeit verwendet.
Das Versenden von Thesenpapieren („Hand-Outs“) ist ebenso Bestandteil wie die digitale Kommunikation einer Unterrichtsreihe, Arbeitsblättern, Selbstlernaufgaben oder von Literatur. Egal welchen Zweck eine Mail nun erfüllt, ist natürlich die jeweilige Rolle von Sender und Empfänger und der richtige Umgangston zu beachten. Eine freundliche Anrede und eine Grußformel gehören selbstverständlich ebenfalls dazu.

 

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